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»Ohne Titel 15-2009«, 2009, Bleistift, 29,5 × 21 cm
»Ohne Titel 15-2009«, 2009, Bleistift, 29,5 × 21 cm
»Ohne Titel 20-2011«, 2011, Bleistift, 29,5 × 21 cm
»Ohne Titel 20-2011«, 2011, Bleistift, 29,5 × 21 cm
»Ohne Titel 20-2012«, 2012, Bleistift, 21 × 29,5 cm
»Ohne Titel 20-2012«, 2012, Bleistift, 21 × 29,5 cm
»Ohne Titel 7-2011«, 2011, Bleistift, 21 × 29,5 cm
»Ohne Titel 7-2011«, 2011, Bleistift, 21 × 29,5 cm

Sebastian RugIm Zeichnen sehen

12.10.2013 — 15.12.2013

Eröffnung am Freitag, dem 11. Oktober um 20 Uhr
Es spricht Dr. Tobias Burg, Kurator der Grafischen Sammlung des Museum Folkwang, Essen.
Der Künstler ist zur Eröffnung anwesend.
Zur Ausstellung liegt ein Katalog vor.
Ausstellung und Katalog wurden gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

Sebastian Rug gehört zu den Künstlern, die sich ausschließlich dem Zeichnen verschrieben haben. Seit nunmehr zehn Jahren realisiert er Arbeiten, die vor allem durch ihre kleinteiligen Strukturen faszinieren. Rugs Zeichnungen basieren nicht auf einem vorher festgelegten Entwurf, sondern entstehen aus dem Schaffensprozess heraus. Zu Beginn der Arbeit steht nur das grafische Grundelement fest, aus dem sich die jeweilige Zeichnung aufbaut. Diese wächst dann allmählich Linie für Linie heran, bis sich ein feingliedriges System horizontaler Schichtungen paralleler, leicht geschwungener Linien, gewebeartiger Gefüge oder kleinteiliger Raster ergibt, das sich figurativ deuten lässt, gleichzeitig aber auch als abstrakte Komposition gelesen werden kann.

»Eine Würdigung der Zeichnungen Sebastian Rugs bliebe unvollständig, würde man die Frage nach den inhaltlichen Assoziationen aussparen, die sich bei der Betrachtung einstellen können. (…) Manche – vor allem ältere – Zeichnungen erinnern an biomorphe Strukturen auf zellularer Ebene. Die Doppellinienzeichnungen erwecken den Eindruck textilen Gewebes. Wieder andere lassen sich zu kartografischen Darstellungen in Beziehung setzen, nicht nur aus dem geografischen, sondern auch aus dem künstlerischen Bereich (…)«
— TOBIAS BURG — im Katalog zur Ausstellung

Während der Frühphase seines Schaffens experimentierte Sebastian Rug mit dem Medium der Radierung. Mittlerweile ist der Bleistift alleiniges Zeichengerät und die Linie das ausschließliche grafische Element.

Die Ausstellung im Leonhardi-Museum Dresden ist (nach Jan Brokof, 2011) die zweite Kooperation des Hauses mit dem Museum Folkwang in Essen. Zu sehen sind 44 Zeichnungen aus den Jahren 2005 bis 2013 und neun Radierungen, die zwischen 2002 und 2004 entstanden. Es ist die erste museale Einzelausstellung des Künstlers in Sachsen.

Biographisches
Sebastian Rug, 1974 geboren in Vacha, studierte 1996 – 1998 Malerei/Grafik an der HfBK Dresden und 1999 – 2004 an der HGB Leipzig bei Prof. Rolf Kuhrt und Prof. Arno Rink. Nach seinem Diplom war er Meisterschüler bei Arno Rink. 2006 erhielt er den Förderpreis Junge Kunst der Stadt Stadtlohn, seine Werke waren bereits in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen.

Sebastian Rug lebt und arbeitet in Leipzig.

»Ohne Titel 3-2013«, 2013, Bleistift, 29,5 × 21 cm
»Ohne Titel 3-2013«, 2013, Bleistift, 29,5 × 21 cm